Fundstücke (Album)

Label: Artists & Acts
Vertrieb: Universal
VÖ-Datum: 10.09.2010


Erstmals wurden für die vorliegende Kollektion B-Seiten und Bonus-Tracks, Remixe und Spezialversionen zusammengetragen, die nur auf Single (und nicht auf Album) erschienen sind und teils jahrzehntelang in Archiven lagerten.

Aufgrund zahlloser Anfragen wurde dieser Sampler unter Mitarbeit von Fans erstellt und von der Künstlerin persönlich autorisiert – und ist damit die erste und einzige offizielle Raritätensammlung, die es von Juliane Werding je gegeben hat! Nach intensiven Recherchen wurden die Songs zusammengestellt und teilweise erstmals von Originalbändern digitalisiert. Ein Song („Doktor, Doktor“) war über die Jahre sogar gänzlich verloren gegangen, doch konnte er glücklicherweise von Vinyl überspielt werden und ist (neben dem ebenfalls verschollen geglaubten „Meeressohn“) deshalb von unschätzbarem Wert für Fans und Sammler!

Kenner wissen beim Lesen der Trackliste sofort Bescheid, wie gesucht die nachstehenden Titel sind – viele davon sind zum ersten Mal überhaupt erhältlich, u.a.:

•    Vielleicht irgendwann (Maxi-Version)
•    Stimmen im Wind (Maxi-Version)
•    Nadza (Duett mit Ulrike Sauerland)
•    Ehendu Namandu (Radio-Edit)
•    Land der langsamen Zeit (Radio-Version)
•    Halt mich fest, Liebster (Lange Version)   
•    Am Tag, als Conny Kramer starb (Akustik-Version)
•    Komm, wir fliegen
•    Ich war noch nie in San Francisco

sowie
•    Doktor, Doktor 
und
•    Meeressohn
der als verschollen galt, bis erst kürzlich eine letzte Kopie in einem Münchner Studio auftauchte!

Gleichzeitig liest sich die Tracklist wie ein "Greatest Hits": "Stimmen im Wind", "Vielleicht irgendwann",  "Weißt du, wer ich bin", "Der Himmel schweigt", "Avalon" u.v.a.. Doch dies ist kein herkömmliches Best of, sondern eines in "XXL"; denn all diese Hits sind in ausgedehnten Maxiversionen enthalten. Komplettiert wird die Doppel-CD von einem ausfürhlichen Booklet mit Erläuterungen und Fotos. Werding im "Director's Cut"!

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Das Beste 2004-2009 (Album)

Label: DA Records
Vertrieb: DA
VÖ-Datum: 09.01.2009


Alle zehn Jahre bietet es sich an, Zwischenbilanz zu ziehen. Nach „Stationen“ (1989) und „Der Weg“ (1999) blickt Juliane Werding 2009 abermals auf eine Schaffensdekade zurück. Über 35 Jahre nach ihrem Debüt vereint ihr drittes offizielles Best-Of-Album „Sterne“ die besten Songs der letzten Jahre, ergänzt um insgesamt fünf unveröffentlichte Bonus-Tracks. Neben zwei ganz neuen Songs hat Juliane Werding neue Versionen ihrer Erfolge „Stimmen im Wind“, „Sehnsucht ist unheilbar“ und „Avalon“ aufgenommen.

Hierbei handelt es sich jedoch nicht bloß um Neueinspielungen, sondern um komplett neue Versionen im Melodic-Rock-Sound, arrangiert von ihrer langjährigen Tournee-Band. Und das ist es wohl, was die ungeheure Langlebigkeit ihrer Musik ausmacht: Werding hat Pfade verlassen, bevor sie ausgetreten waren, und sich am Zeitgeist orientiert, ohne dem neuesten Trend hinterherzulaufen. Eine Ausnahmeerscheinung!

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Ruhe vor dem Sturm (Album)

Label: DA Records
Vertrieb: DA
VÖ-Datum: 11.01.2008


Wenn sie am 19. Februar 2008 im Berliner Friedrichstadtpalast auf der Bühne steht, jährt sich dieser besondere Februartag für sie zum 35. Mal. Der 19. Februar 1972 war ein Samstag. Und wie an so vielen Samstagabenden der 70er Jahre flimmerte über die bundesdeutschen Bildschirme eine beinah mythische Institution der deutschen Fernsehunterhaltung: die ZDF-Hitparade. Ein junges, rotblondes und bis dahin weitgehend unbekanntes Mädchen aus Essen war nach Berlin gekommen, um in jener stilprägenden Sendung aufzutreten. Nur mit einer Gitarre saß sie da, unscheinbar und zwischen schunkelnden Fröhlichmachern der Nation ziemlich aus dem Rahmen fallend – genauso wie ihr Lied, das den tragischen Tod eines jungen Drogen-Junkies beschrieb. Der Name des Mädchens mit der Gitarre: Juliane Werding. Der Titel ihres Liedes: „Am Tag, als Conny Kramer starb“.  

Vier Wochen nach dem Auftritt in der „Hitparade“ war das Pop-Requiem die Nummer 1 der Charts – und „Juliane Werding“ ein Name, den man bis heute kennt. Über 20 Alben, 60 Singles und 250 Songs sollten folgen, von denen zahllose nicht nur die Charts stürmten, sondern auch als Evergreens in die Musikgeschichte eingingen: „Stimmen im Wind“, „Nacht voll Schatten“, „Sehnsucht ist unheilbar“ oder der „erste deutsche Girliesong“ (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) „Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst“. Kaum zu glauben, dass die Sängerin, Autorin, Schauspielerin und Heilpraktikerin mit den immer noch langen blonden Haaren nun bereits vier musikalische Jahrzehnte geprägt hat.

Mit Ruhe durchs stürmische Musikbiz
Damit zählt sie zu den erfolgreichsten deutschen Musikerinnen; Goldene Schallplatten, Stimmgabeln, RTL-Löwen und Bravo-Ottos zeugen von einer unvergleichlichen Karriere. Sie  zählt aber auch zu den Leisen der Branche: Keine Skandale, keine PR-Gags, keine Home-Stories. Stattdessen hat sie sich in die Einsamkeit ihres idyllischen Landhauses in Oberbayern zurückgezogen und widmet sich ihren Texten, der Musik oder ihren Büchern, schrieb selber gerade wieder eines. „Huren, Heuchler, Heilige“ nennt sich die Sammlung fiktiver Interviews mit biblischen Personen, die erstmals auch als Hörbuch erscheint. Was die Katholikin gemeinsam mit ihrem Mann, dem evangelischen Theologen Uwe Birnstein, da geschrieben hat, stürzt all jene in Verzweiflung, die sie seit Jahren in eine Esoterik-Schublade stecken wollen. Ihr theologisches Interesse und ihr Glaubensbekenntnis auf der einen Seite und auf der anderen ihre Leidenschaft für alternative Heilmethoden und für Berichte von metaphysischen Ereignissen, wie sie sie in ihren Songs „Das Würfelspiel“, „Tarot“ oder „Avalon“ beschreibt, machen eine eindeutige Kategorisierung „der Werding“ schwer. So schwer wie die Einordnung ihrer musikalischen Stilrichtung. Was ist es denn nun, was sie macht? Schlager? Deutsch-Pop? Liedermacher? Chanson? An und für sich ein ziemliches Wagnis im schubladisierten Musikmarkt: „Musik zwischen Genregrenzen?“ Schwierig! „Texte über den Tod?“ Gewagt! „Ein Star, der das Licht der Öffentlichkeit scheut?“ Aussichtslos! An ihr geht das vorbei. Andere kamen und gingen, sie blieb ... die Ruhe im Sturm.

Auch gehaltvolle Musik kann Charts erobern
Und so bringt sie im Januar 2008 ihr 22. Album auf den Markt, das wie alle seine Vorgänger wieder die Charts erobern wird. „Ruhe vor dem Sturm“ lautet der Titel der CD, auf der Juliane Werding wieder die gesamte Bandbreite ihrer Themen ausschöpft. Sie singt von versunkenen Städten, Begegnungen im Jenseits, von Geistwesen, Werwölfen und der Ruhe vor dem Sturm. Sie prangert an, setzt sich kritisch mit der Menschheit als „Krone der Schöpfung“ auseinander, rebelliert mit ihrer Gottesfurcht und sucht zugleich Gottes Nähe. Doch sie thematisiert auch Alltägliches: „Janine“ überwindet die Wunden ihrer Missbrauchsvergangenheit, „Ich vermiss dich“ beschreibt autobiographisch den Auszug der inzwischen erwachsenen Tochter aus dem Elternhaus.

Während das Vorgängeralbum mit Live-Band eingespielt wurde, lassen Produzent Harald Steinhauer und Sound-Engineer Frankie Chinasky diesmal atmosphärische, teils gar bombastische Elektronik-Klänge dominieren. Martialische Endzeitstimmung wie im Auftaktsong „Schwarz“ wechselt mit federleichten, entspannten Ethno-Klängen in „Wie im Dezember“, die Hit-Single „Haus überm Meer“ ist ganz „die Werding“, wie man sie aus „Nebelmond“ oder „Jenseits der Nacht“ kennt. Eines wird dabei wie immer deutlich: Der rote Faden, der sich inhaltlich wie kompositorisch durch die neuen Songs zieht, verbindet die Titel zu einem Gesamtwerk, das sich von üblichen CD-Liedersammlungen abhebt. Mit diesen und vielen weiteren Liedern im Gepäck wird Juliane Werding im Februar und März wieder die Konzerthallen bereisen. Begleitet von ihrer hervorragend besetzten, international erfahrenen Band.
Und von ihrer Gitarre. Wie damals in Berlin, in der Hitparade am 19.2.1972.

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Werding Live (Album)

Label: DA Records
Vertrieb: DA
VÖ-Datum: 16.09.2008


Obwohl ihr Name seit 1972 ein fester Begriff in der nationalen Musikwelt ist, sich ihre Platten millionenfach verkauften, wagte sich Juliane Werding erst 1994 auf Tournee – damals noch im Terzett mit den Freundinnen Maggie Reilly und Victor Lazlo. „Ich hatte stets Bedenken, ein Publikum mit meinen doch überwiegend getragenen und inhaltsschweren Songs zwei Stunden lang unterhalten zu können“, gab sie Jahre später zu. Welch Irrtum! Die FREUNDINNEN-TOUR wurde ein solcher Erfolg, dass sie fortan regelmäßig durch ausverkaufte Konzerthallen tourte.

Die SEHNSUCHER-TOUR 2006 war Juliane Werding’s siebte Solo-Tournee. Eine achtköpfige Band, ein Stab von rund 25 Personen und über 20.000 Zuschauer begleiteten die „singende Geschichtenerzählerin“ auf ihrer „Sehnsuche“ nach einer anderen Welt. In dem zweistündigen Konzert präsentierte die Künstlerin die Songs ihrer aktuellen Chart-CD. Unterstützt von imposanten Videoprojektionen fügten Auszüge aus ihrem gleichnamigen Buch die Songs des Sehnsucherprogramms zu einem perfekt geflochtenen Gesamtkunstwerk zusammen. Erfolge aus 35 Jahren, von ihrer langjährigen Live-Band in moderne musikalische Gewänder gehüllt, zeigten die Entwicklung der Juliane Werding von der „Protestgöre“ zur „Jeanne d’Arc des deutschen Schlagers“: Vom ersten Anti-Drogen-Song „Am Tag, als Conny Kramer starb“ über all die Lieder, die die Charts stürmten und beinahe wie selbstverständlich zu Evergreens wurden („Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst“, „Nacht voll Schatten“, „Stimmen im Wind“, „Sehnsucht ist unheilbar“, „Das Würfelspiel“, „Avalon“ oder „Geh nicht in die Stadt“) bis zu ihrer neuen Single „Für immer“, der aktuellen Nummer 1 der DeutschRock-Charts. Exkursartig nahm sie erstmals auch Versionen von englischen Original-Songs ins Programm, die sie in den siebziger Jahren auf deutsch sang: „Let me be there“, „Angel of the Morning“ oder „Margaritaville“, zu deutsch „Morgens Fremde, mittags Freunde“, „Engel der Verbannten“ und „Sonnenbrand in Westerland“. In Reggae- und Western-Rhythmen und vor bunter Strandkulisse vorgetragen avancierten diese Songs zu einem ganz besonderen Highlight des Programms.

Die Mischung aus bekannten und neuen Klängen jedenfalls fand so überwältigen Zuspruch, dass viele sie als die beste Werding-Tour aller Zeiten feierten. Nicht zuletzt diese enorme positive Resonanz war der Anlass, eine CD vom Live-Programm mitzuschneiden und als Erinnerung festzuhalten. Die Aufzeichnung fand am 18.11.06 bei dem Konzert im ausverkauften Steintorvarieté in Halle/Saale statt, dessen Höhepunkte die Doppel-CD „Werding: Live“ vereint.

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Sehnsucher (Album)

Label: DA Records
Vertrieb: DA
VÖ-Datum: 17.03.2006


Ganz wenige Künstler kommen nie aus der Mode, sie sind stets zeitgemäß, auch wenn sie nie auf vermeintlich angesagten Wellen der Musik schwimmen. Eine der Wenigen ist Juliane Werding, seit 35 Jahren im Showgeschäft, mit über 20 Plattenproduktionen und Millionen verkaufter Alben eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Sängerinnen. Gold- und Platin-Auszeichnungen, “Goldene Stimmgabeln”, “Bravo-Ottos”, “RTL-Löwen”, ausverkaufte Tourneekonzerte und eindrucksvolle Chart-Platzierungen markieren die erfolgreiche Karriere der Juliane Werding.

Sängerin, Texterin, Homöopathin, Schauspielerin (“Die Vagina Monologe”), Buchautorin, ausgebildete PR-Fachfrau; “Protestgöre”, “Jeanne d’Arc des deutschen Schlagers”, “neuzeitliche Minnesängerin”. Was immer sie ist und als was immer man sie bezeichnet – eines war sie immer, von Anfang an: Eine “Sehnsucherin”, die sich mit ihren Liedern auf die Suche nach einer anderen Welt macht. Als solche hat sie ihre eigene Nische ge- beziehungsweise erfunden. Kein leichtes Unterfangen, besonders am Anfang nicht. Als schwierig galt denn auch jene Essener Straßenmusikerin, die am 10. Juni 1971 ihren ersten Schallplattenvertrag zwar unterzeichnet, aber sich fortan geweigert hatte, die inhaltsarmen Schlagerliedchen zu trällern, die ihr die Plattenfirma vorlegte. Protestsongs wollte sie singen! Wie Bob Dylan oder Joan Baez! Endlich die Themen aussprechen, die sie und ihre Generation bewegten! In den Augen der Plattenfirmen ein aussichtsloses Vorhaben in der musikalischen Herz-Schmerz-Welt der frühen Siebziger. Ihr Eigensinn, den man ihr damals als Pubertätsgehabe auslegte, sollte sich als ihr Erfolgsrezept erweisen. Mit dem ersten Anti-Drogen-Song “Am Tag, als Conny Kramer starb” berührte sie als 15Jährige die deutsche Musiknation und stürmt seitdem immer wieder die Charts: “Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst”, “Nacht voll Schatten”, “Stimmen im Wind”, “Sehnsucht ist unheilbar” und “Weißt du, wer ich bin” sind nur einige all der Songs, die beinahe wie selbstverständlich zu Evergreens wurden

Ihrer unangepassten Marschroute bleibt sie auch auf dem neuesten, ihrem 21. Tonträger treu. Abermals hat sie mit ihrem langjährigen Hitproduzenten und Komponisten Harald Steinhauer und Co-Producer Frankie Chinasky alle Songs selbst geschrieben. Unterstützt von ihrer Studioband und weiteren Solo-Musikern schwebt ihre unverwechselbare Stimme elegisch auf einer Mischung aus modernen Rock-Riffs und exotischen Klängen dahin und entführt die Hörer in einen Kosmos aus wohlklingenden Sounds, sehnsüchtigen Melodien und geistreichen Texten. Wer außer der “singenden Geschichtenerzählerin” könnte einen Song über die Geburt eines Kindes aus der Perspektive des Babys schreiben? Oder über eine Wahrsagerin, die einen Mord vorhersieht? Oder von der sagenumwobenen schottischen Insel St. Kilda?

Ihre Einzigartigkeit demonstrieren gleichzeitig zeitkritische Songs wie “Wer hat Angst vorm Glück?” oder “Wahrheit ist ...”, die sich mit der Spaßgesellschaft und der Geiz-ist-geil-Mentalität auseinandersetzen. Juliane Werding, die ihre innere Zuflucht immer wieder in der (katholischen) Religion gefunden hat und mit einem (evangelischen) Theologen verheiratet ist, geht es um mehr, und so offenbart sie tiefe Glaubensbekenntnisse in “So hell wie das Licht” und “Wenn es dich gibt”. In einer Zeit zunehmender Orientierungslosigkeit will sie Visionen vermitteln, den Glauben an Höheres neu entdecken, spirituelle Möglichkeiten aufzeigen. "SEHNSUCHER" nennt sie ihr 2006er-Album und versteht es als Plädoyer, dem Positiven im Leben mehr Beachtung zu schenken, sich auf die Suche nach Werten jenseits von Konsum und Eigennutz zu machen und dabei das Übersinnliche zuzulassen. “Wenn wir außer Genuss und Geld keine anderen Visionen haben, sind wir viel ärmer, als wir ahnen”, gibt sie zu bedenken und lädt ihr Publikum ein, sie zu begleiten – auf ihrer “Sehnsuche” nach einer anderen Welt.

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Die Welt danach (Album)

Label: DA Records
Vertrieb:  DA
VÖ-Datum: 05.07.2004


Sie hat viele Gesichter: Teenie-Star und Protestsängerin der 70er, starke Frau der 80er, Mystikerin der 90er, Heilpraktikerin und Homöopathin, Buchautorin und Schauspielerin. Und doch ist sie in erster Linie nur eines: Die Werding – eine Ausnahme im deutschen Musikgeschäft. „Ich geh meinen Weg“: Der Eröffnungssong ihres 20. Albums einer über 30jährigen beispiellosen Karriere ist Maxime. Die Frau ist ihre eigene Marktlücke und mit über 25 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Sängerinnen.

Sängerin? Eher ist sie Geschichtenerzählerin, und das ist es, was sie neben ihrer einzigartigen Stimme so unverwechselbar macht. In liebevoller Weise stellt sie auch dem Zuhörer den Kontakt her, den sie zu den kleinen und großen Helden ihrer musikalischen Poesien hegt. Da sind die Wesen einer anderen (besseren?) Wirklichkeit – Engel, Schamanen, Königinnen – und da sind die vor allem weiblichen Figuren mit ihren alltäglichen Sorgen und Freuden, in denen sich jeder wieder entdecken kann. Juliane Werding weiß, wovon sie singt, vertritt ihre Themen aufrichtig, bezieht Stellung, ist dabei nicht aufgesetzt und lässt sich nichts aufsetzen. Ihr Erfolgsgeheimnis.

Erfolg verpflichtet. Leider nicht nur den Künstler, sondern auch die Musikindustrie. Mit den aufgezwungenen Vorstellungen von einem trendgemäßen Produkt konnte sich Juliane Werding noch nie identifizieren und verließ vor drei Jahren einmal mehr eingefahrene Pfade. Sie nahm sich eine Auszeit, fand sich mit Harald Steinhauer wieder zusammen – dem Mann, der als Produzent und Komponist für ihre größten Hits (allen voran „Stimmen im Wind“, „Nacht voll Schatten“, „Sehnsucht ist unheilbar“, „Das Würfelspiel“ oder „Tarot“) verantwortlich zeichnete. In ihm fand sie einen Verbündeten auf ihrem eigenwilligen Weg. Ein Jahr verbarrikadierte sie sich mit Steinhauer und Arrangeur Frankie Chinasky hinter Studiotüren, keine Auftritte, kein Fernsehen, keine Interviews.

Die Schaffenspause hat sich gelohnt. Jetzt startet sie wieder durch: Single, Album, DVD und Tour, alles gleichzeitig – wenn sie etwas angeht, dann richtig. Dabei hat sie sich wieder einmal neu erfunden, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen. Dass Erfolg langfristig nur so möglich ist, beweist das zeitlos moderne Resultat, das sie sibyllinisch DIE WELT DANACH nennt. Alle Texte hat sie selber geschrieben und sich sowohl dabei als auch musikalisch keine Grenzen gesetzt. Vertraute sanfte Melodien wechseln mit von ihr ungekannten Rock-Riffs. „Die Welt danach hat viele Dimensionen – die Zukunft, die Endzeit, das Jenseits oder auch einfach nur die Zeit nach einem Wendepunkt im Leben, zum Beispiel dem Beginn oder dem Ende einer zwischenmenschlichen Beziehung. Die Welt danach kennen wir alle, aber niemand weiß, wie sie aussieht.“ Niemand? Auch wenn sie es bestreitet: Wer das Album hört, gewinnt den Eindruck, Juliane Werding weiß mehr …

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Live in Concert (DVD)

Label: Artists & Acts
Vertrieb:  
VÖ-Datum: 05.07.2004


Auf ihrer ersten DVD präsentiert Juliane Werding ihr viel beachtetes Berlin-Konzert im legendären Friedrichstadtpalast und entführt ihre Zuschauer in die Welt der kleinen und großen Helden ihrer musikalischen Poesien. Neben einem Konzertmitschnitt, der die größten Hits aus der über 30jährigen Karriere der deutschen Ausnahmekünstlerin präsentiert, enthält die DVD erstmalig die Videos zu den Songs „Weißt du, wer ich bin“, „Alles ok“ und „Engel wie du“. Special Features zeigen die Arbeit der Künstlerin an ihrem aktuellen Album „Die Welt danach“ sowie ein ausführliches Interview, in dem sich Juliane den Fragen ihrer Fans stellt. Weiteres Bonusmaterial rundet die DVD ab.

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Autogramme

Artists & Acts Music Publishing GmbH
- Juliane Werding -
Ritter-Hilprand-Straße 1a
82024 Taufkirchen

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